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Südamerika - Brasilien
zur Länderinfo
Brasilien liegt in Südamerika und ist das fünftgrößte Land der Welt. Angrenzende Länder (von Nord nach Süd) sind Französisch Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien und Uruguay.
Regionen
Das Land besteht aus 26 Bundesstaaten, einem Bundesdistrikt und ist in fünf Regionen aufgeteilt:
Der Norden
* Acre
* Amapá
* Amazonas
* Pará
* Rondônia
* Roraima
* Tocantins
Der Nordosten
* Alagoas
* Bahia
* Ceará
* Maranhão
* Paraíba
* Pernambuco
* Piauí
* Rio Grande do Norte
* Sergipe
Der Zentralwesten
* Distrito Federal
* Goiás
* Mato Grosso
* Mato Grosso do Sul
Der Südosten
* Espírito Santo
* Minas Gerais
* Rio de Janeiro
* São Paulo
Der Süden
* Paraná
* Rio Grande do Sul
* Santa Catarina
Städte
* Belém - Hauptstadt des Bundesstaates Pará
* Belo Horizonte - Hauptstadt von Minas Gerais
* Curitiba - ist die Hauptstadt des Bundesstaates Paraná.
* Diamantina - ist ein schönes Ziel.
* Florianópolis - ist sehr zu empfehlen. Sehr schöne Strände.
* Fortaleza - Hauptstadt des Bundesstaates Ceará
* Goiânia - Hauptstadt des Bundesstaates Goiás
* Manaus - Hauptstadt des Amazonas, alte Goldgräber und Gummisucherstadt, eine seltsame Vermischung ursprünglicher Indianerkulturen mit europäischer Hochkultur. Ausgangspunkt für ökologische Kreuzfahrten und biologischer Forschung
* Novo Airão - Kleinstadt im Amazonas, Ausgangspunkt zum Parque nacional do Jaú (Jaú Nationalpark)
* Ouro Preto - sehr sehenswert: die am besten erhaltene koloniale Stadt des gesamten Kontinents. Seit den 1930er Jahren unter Denkmalschutz
* Parintins - folkloristische Kleinstadt im Amazonas, Festival "Boi Bumbá)
* Petrópolis - Residenz der brasilianischen Kaiser, Palast.
* Pouso Alegre
* Porto Alegre - Hauptstadt des Bundesstaates Rio Grande do Sul.
* Presidente Figueiredo - im Amazonas, bekannt für seine Wasserfälle und geheimnisvollen archeologischen Grotten die zum Großteil noch unerforscht sind.
* Recife - Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco
* Rio de Janeiro - ist eine sehr lebendige Stadt.
* Salvador da Bahía - die Stadt des Capoeira und ehemalige Hauptstadt Brasiliens.
* Santos - Hafenstadt vor São Paulo
* São Paulo - ist die größte Stadt Brasiliens. Aufgrund der ethnischen Vielfalt eine kulturelle Hochburg ganz Südamerikas. Wirtschaftsmetropole Brasiliens.
Weitere Ziele
* Die Fälle des Iguaçu, die größten Wasserfälle der Erde
Klima
Bei der ungeheuren Ausdehnung des Landes ist das Klima je nach der Entfernung vom Äquator wie nach der Erhebung über dem Meer sehr verschieden. Während schon westlich von Rio de Janeiro aus der Serra do Espinhaco und häufiger noch weiter im Süden auf der Serra Geral in Rio Grande do Sul die Temperatur unter 0° sinkt und das Klima der letztgenannten außertropischen Gebiete überhaupt gemäßigt ist, herrscht im Stromgebiet des Amazonas eine gleichförmig heiße Temperatur von 28-29°C im Mittel und ohne wesentliche Abkühlung während der Nächte. In Rio de Janeiro selbst beträgt die Temperatur in den heißesten Monaten (Januar und Februar) 26,5°C, im kühlsten Monat (Juli) 21,9°C, doch bringt die täglich von 10 bis gegen 18 Uhr wehende Seebrise angenehme Kühlung. Im Amazonasbecken herrscht eine fast ununterbrochene Regenzeit, die Hauptregenmonate sind November bis März. In Südbrasilien sind im Sommer mehr Gewitterregen, im Winter mehr Landregen vorherrschend. Eine eigentliche Regenzeit gibt es hier nicht.
Anreise
Bürger der Europäischen Union benötigen für die Einreise nach Brasilien kein Visum (sofern der Aufenthalt im Land touristischen Zwecken dient und man nicht länger als 90 Tage bleiben will). Man muss eine Einreisekarte ausfüllen, die in der Regel schon im Flugzeug ausgeteilt wird. Der untere Abschnitt dieser Karte sollte sorgfältig aufbewahrt werden, da er bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Wer länger als 90 Tage im Land bleiben will, kann eine Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis um weitere 90 Tage beantragen. Dies geschieht bei der Policia Federal, die sich in den Hauptstädten der Bundesstaaten befindet.
Flugzeug
Internationale Flughäfen mit direkten Verbindungen nach Europa: Rio de Janeiro, Sao Paulo, Salvador, Forteleza, Brasilia, Natal und Recife. Verbindungen mit allen großen Airlines, Rio und Sao Paulo dirket ab vielen europ. Metropolen. TAP über Lissabon verfügt über das dichteste Netz. Bei Umsteigeverbindungen in Sao Paulo zwischen Internationalen und Nationalen Flughafen (Fahrzeit 60 min) verkehren Airline Busse der Tam und GOL umsonst wenn einer der Flüge mit der jeweiligen AirLine erfolgt.
Brasiliens Fluggesellschaften: TAM (dichtes Streckennetz, London und Paris, Mailand, New York), Varig (nach Umstrukturierung kleines Netz, New York und Frankfurt), BRA (kleines Netz, Köln-Bonn), GOL (Billigflug, dichtes Netz, einige Verbindungen in Südamerikanische Metropolen, für Nichtbrasilianer nur mit American Express buchbar, sehr zuverlässig), Webjet (Billigflug, kleines Netz).
Viele kleine regionale Airlines, meist mit Webpräsenz und Internetbuchungsmöglichkeit.
Fluglotsen unterstehen in Brasilien dem Militär. Nach dem GOL-Absturz 2006 (Kollision mit einer anderen Maschine durch falsche Übergabe zwischen den Lotsenbereichen) wird Dienst nach Vorschrift geleistet. Dadurch kommt es derzeit (März 2007) zu erheblichen Verspätungen.
Banderolen bis zum Verlassen der Sicherheitszone am Gepäckstück lassen, da es immer wieder zu Nachkontrollen kommt.
Bus
Innerstädtische Busse fahren nach Linien von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, danach ausgedünnt. Fahrzeiten erfährt man durch Fragen, bezahlt wird im Bus. Überlandbusse fahren von der Rodoviária. Fahrscheine bekommt man bei der jeweiligen Busgesellschaft. Bei Nachtverbindungen starke Nachfrage. Fahrpreis etwa 3-5 Euro pro Stunde Fahrzeit. Man erhält einen Fahrschein mit Sitzplatznummer, bei Nachbussen wird die Ausweisnummer notiert. Überlandbusse, die große Entfernung bedienen, halten nur an den Busbahnhöfen. Bei kleineren Entfernungen wird überall auf Wunsch des Fahrgastes gehalten. Busse sind in der Regel absolut pünktlich, zuverlässig, komfortabel und sauber.
Busüberfälle sind selten, häufen sich eher in der Zeit vor Carneval und betreffen die Ballungsräume der Metropolen Sao Paulo und Rio de Janeiro.
Auto
Taxi innerhalb der Städte preisgünstig und zuverlässig. In den Metropolen werden die Türen oft verriegelt, die Fenster geschlossen und nach 22 Uhr rote Ampeln überfahren. Mietwagen sind in allen Metropolen zu haben. Hauptstraßen sind asphaltiert und in gutem Zustand. Die Entfernungen sind sehr groß. Benzin gibt es Flächendeckend in unterschiedlichen Qualitäten und Beimischungen. Die Hälfte der Autos fahren heute mit Alkohol; neuerdings gibt es auch Autos mit Hybridmotoren, die mit beiden Treibstoffen fahren.
Edelkarossen sieht man in Brasilien sehr selten. Hohe Importzölle sind ein Grund. Diebstahl, Überfall und Entführung m.S. der wichtigere.
Mobilität
Praktisch jeder Ort in Brasilien ist per Bus oder Minibus erreichbar. Die Busse in entlegene Gebiete fahren nicht regelmäßig und sind sehr gut besucht. Busfahrten sind günstig - brauchen jedoch Zeit. In den meisten Orten gibt es sog. „Rodovíarias“ (Busbahnhöfe), von denen regelmäßig Busse in die wichtigsten Städte der Umgebung abfahren. Dabei gibt es verschiedene Busgesellschaften, die aber im Allgemeinen für den gleichen Komfort die gleichen Preise verlangen. Für Langstrecken gibt es Busse neben „normalen“ Reisebussen auch Busse mit Liegesitzen oder Sitzen, die sich quasi zum Bett umklappen lassen. Allgemein lässt sich sagen, dass brasilianische Reisebusse um einiges bequemer sind (Beinfreiheit, klappbare Sitze, Toilette, ...) als deutsche Reisebusse. Auf größeren Touren wird i.A. an Restaurants angehalten, in denen gegessen werden kann.
Sprache
In Brasilien wird Portugiesisch gesprochen. Das brasilianische Portugiesisch unterscheidet sich jedoch etwas von der Version, die in Portugal gesprochen wird. Die Brasilianer verwenden in der gesprochenen Sprache häufig eine vereinfachte Grammatik und es wird auch weicher gesprochen als in Portugal. Ohne einen gewissen portugiesischen Grundwortschatz wird man sich in Brasilien recht schwer tun, da Englisch und andere Fremdsprachen nur sehr vereinzelt gesprochen werden (vgl. Kommunizieren).
[bearbeiten] Kaufen
Der brasilianische Real (Mehrzahl Reais, Kurzzeichen R$) war lange Zeit an den Dollar gekoppelt. Man erhält (Stand November 2007) ca. 2,85 R$ für einen Euro. Brasilien ist selbst in den Metropolen ein recht preiswertes Reiseland.
Küche
Es ist schwierig eine Brasilianische Küche zu definieren, da eine Vielzahl verschiedener Völker und Kulturen eine eigene Küche mitbringen.
* Churrasco: Das ist am Spieß gegrilltes Fleisch gewürzt nur mit Salzkristallen. In den sogenannten Churrascarias wird dieses traditionelle Essen angeboten. Man zahlt einmal einen Preis und kann dann soviel Fleisch und Buffet essen, wie man möchte. Die Normalen Preise liegen zwischen 15R$ und 25R$.
* Fejoada: ein Bohneneintopf mit verschiedenen Fleischarten.
Das Typische Brasilianische Essen ist Reis mit braunen Bohnen und ein Stückchen Fleisch dazu.
Unterkunft
Hotels und Pousadas in allen Preisklassen von einfach bis Nobel sind ausreichend und überall vorhanden. In der Regel bezahlt man pro Zimmer, ab der dritten Person für ein Beistellbett extra. Frühstück ist in der Regel inbegriffen. Sauberkeit ist Standard. Der Tourismus in Brasilien ist erst im Begriff sich zu vernetzen. Informationen erhält man in der Regel nur vor Ort.
Motels: Eine Warnung vorweg: ein Motel-Zimmer wird in Brasilien stundenweise gebucht und dient als ruhiger Ort für Sex-Eskapaden. Versuche also nicht, dort zu übernachten. Die Aufmachung dieser Motels ist aber ziemlich eindeutig, sie heißen "Venus" oder "Club 69" und sind mit grellen Leuchtreklamen verziert... Ein normaler Tourist verirrt sich nicht ohne weiteres in so ein Motel.
Auch wenn es nicht der eigentliche Zweck ist: man kann dort auch übernachten. Viele Motels haben nicht nur Stundenpreise sondern auch Preise für eine ganze Nacht. Die Einrichtung ist eher zweckdienlich, also kein Kleiderschrank, Schreibtisch und keine helle Beleuchtung, dafür je nach Preisklasse ggf. eine größere Badewanne (sonst selten in brasilianischen Hotels). Frühstück ist im Zimmerpreis wohl meist nicht inklusive.
Feiertage
Gesetzliche Feiertage:
1. Januar, Confraternização Universal, Neujahrstag
Februar, Carnaval, Karneval
2. April 2010, Sexta-Feira da Paixão, Karfreitag
21. April, Tiradentes, Gedenktag für den Nationalhelden Joaquim José da Silva Xavier.
1. Mai, Dia do Trabalho, Tag der Arbeit
3. Juni 2010, Corpo de Deus, Fronleichnam
7. September, Independência do Brasil, Unabhängigkeitstag
12. Oktober, Nossa Senhora Aparecida
2. November, Finados, Allerseelen
15. November, Proclamação da República, Tag der Republik
25. Dezember, Natal, Weihnachten
Sicherheit
Notrufe: Polizei 190
Da die brasilianische Bevölkerung überwiegend aus verschiedenen Einwanderungsgruppen aus Europa, Afrika und Südamerika besteht ist die Gesellschaft mutikulturell und ein Tourist nur durch seine Verhaltensweise und Sprache erkennbar. Kein Brasilianer trägt öffentlich Statussymbole zur Schau. Bezahlt wird in der Regel alles mit Kreditkarte, Bargeld nur in in geringen Beträgen.
In einigen Gebieten der Großstädte, insbesondere in den ärmeren Stadtteilen (Favelas), muss man als Tourist in Brasilien erhöhte Vorsicht walten lassen. Bei einem mehrwöchigen Aufenthalt in Brasilien kann es vorkommen, dass Sie Touristen treffen, die Ihnen erzählen, wie sie selbst mit vorgehaltener Waffe ausgeraubt wurden. Um dem unvermeidlich erscheinenden Raub vorzubeugen oder dessen schadvollen Effekt wenigstens zu begrenzen, reicht es schon einige simple Regeln zu befolgen:
* Wenn man ausgeht, dann nur mit so viel Geld, wie man voraussichtlich brauchen wird (Niemals mehr als 20 Euro, also ein Geldbetrag der verkraftbar erscheint).
* Immer einige Münzen (Kleingeld oder kleine Scheine) in der Hosentasche bereithalten und diese im Falle eines Überfalls bereitwillig geben. Zeigen bzw. behaupten, dass das alles sei, was man habe. Den Hauptteil des Geldes in einer um den Bauch gebundenen Geldbörse bzw. Geldgürtel unterbringen.
* Nachts niemals alleine ausgehen, außer in gut beleuchteten und belebten Stadtteilen.
* In ärmeren Gebieten, insbesondere nachts, lieber keine Wertgegenstände wie Armbanduhr oder Digitalkamera mitführen. Es gibt günstige Einwegkameras, die auch gute Bilder machen, deren Verlust lange nicht so schwer wiegt, wie der der geliebten Digitalkamera.
* Niemandem in dunkle oder verlassene Gassen folgen. Jedem, vor allem denjenigen, die von Anfang an Vertrauen erwecken zu versuchen, das nötige Misstrauen entgegenbringen. Eine nahezu klassische Variante des Überfalls bei hellichtem Tage ist es, dass 3 bis 4 Jungs lächelnd auf einen zukommen, die Hand ausstrecken, die der gute Europäer natürlich sofort reflexartig greift, um dann festzustellen, dass sich unter dem T-Shirt einer der Jungs leider die Spitze eines nicht zu kleinen Messers abzeichnet, die in Richtung der eigenen Leber zeigt. Also: Gar nicht erst die Hand geben...
Sei nicht überrascht, wenn dir in den Einkaufsstraßen mancher touristisch gut erschlossenen Badeorte bis unter die Zähne bewaffnete Streifen begegnen. Nicht minder bewaffnet sind die Begleiter von Geldtransporten. Fünf Sicherheitskräfte, die vor dem Verlassen der Geldboten die Umgebung sichern, sind keine Seltenheit. Auch gibt es Jugendherbergen, vor denen Tag und Nacht Sicherheitskräfte stehen.
Besonders in ärmeren Vierteln der Großstädte greifen die Sicherheitsbeamten, angeblich wegen der hohen Kriminalität, zum Selbstschutz sehr schnell zur Waffe. In manchen Orten hat die Bevölkerung mehr Angst vor der Militärpolizei als vor Kriminellen.
Bereite dich auch darauf vor, dass du in einigen Regionen sehr penetrant angebettelt wirst. Besonders negativ fällt hier Salvador auf. Hier vor allem in den Stadtvierteln Barra (um den Farol de Barra) und Pelourinho (historische Altstadt).
Die zunehmende Kriminalität findet ihre Ursache in der mangelnden Bildung. Während die Oberschicht wie im "Westen" lebt, bekommt die Unterschicht viele Kinder. Schulen und Verhütungsmittel sind frei, werden aber von der Unterschicht oft nicht akzeptiert. Man findet in der einfachsten Hütte oft den neusten Fernseher, die größte markterhältliche Stereoanlage, verfügt aber weder über fließend Wasser noch ein Bett. Drogen- und Bandenkriege sind in den Metropolen Alltag. Ein einfach zu rupfendes Huhn ist der "Naive Tourist".
Sei zurückhaltend, freundlich und informiere dich vorher, in welchen Stadtvierteln du dich bewegst. Denn mit der nötigen Vorsicht ist Brasilien ein tolles Reiseziel.
Gesund bleiben
Brasilien steht oft zu unrecht im Verdacht, eine hohe Aidsrate zu besitzen. Dies ist nicht so, die HIV-Prävalenz ist etwa so hoch wie in den USA und im Nachbarland Argentinien. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
In vielen Bundesstaaten, vor allem im Nordosten und in Rio de Janeiro treten in den Sommermonaten (November bis April) immer wieder Dengue-Fieber-Epidemien auf. Dengue-Fieber wird von einer tagaktiven Mücke übertragen. Allen Reisenden wird konsequenter Mückenschutz insbesondere tagsüber empfohlen.
Kommunizieren
Für alleinreisende Traveller ist es empfehlenswert, Portugiesisch zu können. Nur etwa 25% der Bevölkerung ist voll Alphabetisiert. Infrastrukturen wie im "Westen" (Abfahrtspläne, Hinweisschilder, Wegweiser usw) sind fast nicht vorhanden und werden derzeit auch kaum benötigt. Englisch gilt noch immer als Sprache der Diktaturen und wird, wie in gesamt Südamerika, ungerne gesprochen und notwendigerweise nur in der Geschäftswelt angewand.
Spanisch und Portugiesisch ist untereinander verständlich. Das Gemisch der beiden Sprachen nennt sich Umgangssprachlich Portuniol.
Tipp: Kauderwelsch-Handbuch Portugiesisch und handgroßes Lexikon in der Tasche mitführen, das erleichtert einiges. Bewährt haben sich auch Kugelschreiber und Papier, so dass man nach Bedarf Zahlen o. ä. kurz aufschreiben oder Worte visualisieren kann. An den Busbahnhöfen werden die Fahrtziele (Stadtnamen) groß aufgeführt, an den Schaltern auf den PC-Monitoren Fahrzeiten, Sitzplatz-Nummer und Fahrpreis angezeigt. Die Schalterangestellten sind sehr hilfsbereit, tippen auch bei Unverständnis Fahrpreise in den Taschenrechner zum Abgleich ein. Bei Stadtfesten o. ä. werden Getränke aus Styropor-Kühlkästen verkauft: Auf den Stöcken sind leere Dosen als Muster aufgespießt, so dass der sprachunkundige Tourist nur auf das gewünschte Getränk zu zeigen braucht.
Quellen
Texte: www.wikitravel.com, Christopher Kern und andere Wikitravel-Autoren
Bilder: CIA The World Factbook www.cia.gov
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