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USA - New York für Anfänger

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Big Apple – Weltmetropole am Hudson River mit rund 8 Millionen Einwohnern und einer unglaublichen Anziehungskraft für alles was modern, hip, teuer und gerade in ist. Sex and the City & Co lassen die Erwartungen an die Stadt dementsprechend hochschnellen.

Beim Anflug auf New York  lässt sich ein erster beeindruckender Blick auf die im Schachbrettmuster angelegten Avenues, gigantischen Wolkenkratzer und vielen Grünflächen erhaschen.

Vom John F Kennedy Airport, der rund 24 km von Manhattan, einem Stadtteil New Yorks, entfernt liegt, nimmt man am besten den Bus direkt in die Stadt. Eine Stunde sollte man dafür schon einrechnen. Alles weitere lässt sich gut per U-Bahn erreichen, die zwar von vielen Touristen für alt, laut, stickig, unsicher und oft verwirrend befunden wird aber viel besser als ihr Ruf ist und vor allem den Vorteil hat, den ständigen Staus auf den Straßen zu entkommen.

  
Hostels und andere Unterkünfte gibt es en masse. Auch von ein wenig günstigeren Unterkünften ein wenig außerhalb des Zentrums lässt sich alles gut erkunden. Wir wohnten im Jazz on the Villa Hostel im Bronx-Viertel, was sehr zu empfehlen ist.

Die erste Orientierung fällt oft nicht ganz leicht. New York besteht aus dem Geschäftsviertel Manhattan, dem Wohnviertel Brooklyn, Queens, Staten Island und The Bronx. Über 5.000 Häuser in der Stadt haben mehr als 12 Stockwerke. Es gibt mehr als 25.000 Restaurants. New York ist eine Stadt, die nie schläft.

Am besten beginnt man mit einer ersten Erkundungstour rund um den berühmten Times Square und lässt sich von den vielen Shops, Menschen und Ständen entlang des Broadways treiben. Ich bin kein Freund von Hop On-Hop Off Bussen aber in New York sind die Touren mit den Bussen sehr zu empfehlen. Es wäre sonst niemals möglich, alles abzuklappern wenn man nur ein paar Tage in New York hat.

  

Times Square, Broadway, Central Park, Brooklyn Bridge und Empire State Building - der erste Wolkenkratzer der Welt bei dem auch Spiderman gedreht wurde - das Waldorf Astoria Hotel und Chrysler Building sind natürlich MUSTS bei der Erkundung der Stadt.
In China Town lässt es sich gut und günstig essen und man entkommt den vielen Junk Food und Take Away Shops, die oft aus Kosten- und Bequemlichkeitsgründen angesteuert werden.

Zur Freiheitsstatue kommt man am besten mit einer Shipping-Tour rund um Manhattan, aber eine kurze Tour ist vollkommen ausreichend, wenn man nicht stundenlang um Manhattan kreisen will. Tickets dafür können direkt am Hafen gekauft werden.

   

Das SoHo Viertel hat sich als Künstlerviertel mit vielen kleinen Designershops, Kunstgalerien und individuellen Geschäften etabliert. Nett ist auch ein Ausflug mit der Fähre nach Staten Island und ein Spaziergang im riesigen Central Park. Für alle Museumfreaks – das Angebot ist riesig.

Wann auch immer man in New York ist, es gibt ständig Veranstaltungen, Ausstellungen, Straßenparaden, Clubbings und tausend andere Events - Shoppingmöglichkeiten natürlich auch nicht zu vergessen. Langweilig wird einem nicht, auch wenn der Wirbel und das schnelle Leben dort einen doch mitnimmt und fordert – das war zumindest mein Eindruck. New York empfehle ich jedem. Die Stadt ist toll. Pulsierend, international, ein Melting Pot an Kulturen und mit einer faszinierenden Energie, die einen mitreißt.
Jeder sollte sein eigenes New York erleben, es ist genug für alle da …

     

Evelyn Priesch
FRANGLE.org, 2010

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