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Bali/Indonesien - Unser Besuch bei Narayan Seva Childrens Home

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Im September waren mein Freund und ich gemeinsam 18 Tage auf der grünen Insel Bali unterwegs. Wir haben sechs verschiedene Stationen besucht – Kuta, Pemuteran, Ubud, Amed, Nusa Lembongan und Jimbaran.

Unser Ziel war es, nicht nur zu entspannen und das tolle Land zu sehen, sondern auch ein Projekt von FRANGLE.org zu besuchen. Im Rahmen unseres 2. Transfertages von Pemuteran nach Ubud – die Strecke beträgt ca. 160 km, man muss allerdings mit 4-5h Fahrzeit rechnen – haben wir daher einen Stopp im Narayan Seva Childrens Home eingelegt. In diesem Waisenhaus in Singaraja wohnen 55 Kinder und zwei Pflegemütter auf einem sehr großen Gelände (~ 5.000m²).
Auf dem Weg dorthin haben wir noch fleißig Nudeln und Reis eingekauft. Nachdem unser Fahrer etwa fünf Einheimische befragt hatte und keiner den Standort so recht kannte, haben wir nach ca. 30-40 min Schnitzeljagd das Kinderheim schließlich doch noch gefunden. Zahlreiche Kinder haben uns herzlich empfangen und wollten uns den 25 kg schweren Reissack gleich abnehmen. Das war ein wirklich herziger Anblick. Mit gemeinsamen Kräften haben wir unsere Mitbringsel dann auf die Terrasse gebracht.

Wir staunten nicht schlecht, als uns da gleich jemand auf Deutsch ansprach. Zur selben Zeit war nämlich auch eine deutsche Hilfsorganisation (http://www.baerliner-helfen-kindern-weltweit.de) auf Besuch und brachte dem Kinderheim neben unzähligen Kilos an wichtigen Lebensmitteln (wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang sicherlich, dass die Kinder alle Vegetarier sind) auch Spielsachen, Kleidung und Schreibutensilien. Irmela und Detlef haben schon länger ein Auge auf dieses Heim geworfen und konzentrieren sich ausschließlich auf dieses Projekt. In Rahmen dieses Besuchs wurde auch eine Photovoltaik-Anlage installiert – diese soll sicherstellen, dass die Bewohner auch abends noch Licht auf der Terrasse haben und sich im Freien aufhalten können. Weitere geplante Projekte sind die Installation eines Regenwassertanks und die Anschaffung von stabilen Stockbetten, da die Kinder teilweise zu dritt oder viert in einem Bett schlafen müssen.

Die Kinder waren jedenfalls ganz überwältigt von den vielen Geschenken, mit denen sie zeitgleich überhäuft wurden – obwohl ja unsere Mitbringsel in diesem Fall untergingen ;-)

Es hat großen Spaß gemacht, strahlende Kinderaugen zu sehen und mit guten Gefühlen die Urlaubsreise weiter fortzusetzen.

Marion Binder

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